die Markierung

die weder eine Farbe noch ein Licht, einen Geruch, eine Idee oder ein Werden

hinterlässt

schweigsame Narration

lautloser Klang

der Einbruch geschieht ohne Zustimmung oder An(s)innen

um das Feuer stehen und sich die Hände wärmen

Babygeschrei aus dem Dunkel

und Augen die sich in einer Pfütze spiegeln

alles in Orange getaucht

planmässig verfahren und erglaubt und verlogen




Ins Licht treten

und die Arme ausbreiten




etwas geschieht


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Manchmal kommen sie wieder

klopfen nicht oder

sehen über die Schulter,

schleichen sich

nur ein

unörperhafter Schleier,

der sich in die Herzzimmer drängt

dort breitmacht

umsieht

entordnet

bricht und Brüche macht

so das die Bilder schief

und die Ängste grade

hängen

gelähmt

verharrend

der Staub, der einem den Blick verzehrt

Manchmal kommen sie wieder

eruptive Unwirklichmachung

Warten ohne Worauf

begehrend und verziehend

ungeklärte Bedeutsamkeiten

und Dämonen im Keller

Riechen

und

Tasten

Leise und laute Schritte durch fremde Korridore

und Lippen

die sprechen

mit und

ohne und

über Worte

Losgehen

ohne

Wohin

dastehen durch die Tür getreten, treten, haben, dastehen und zurücksehen, ohne zu erkennen, verschwommene schemenhafte Gestaltkarikaturen

Sandburgen, Wassserfälle, Sinnschraffierungen, ein Elch am Rand des Moors

und sich entgleitend

begegnend

in Rückständen, im Kalt ausharrend und das warm zu den Lippen führen

und sehen

los

Später lässt sich nicht mehr sagen, wo sie gestanden hat oder ob sie da war, gewesen, geboren, eingekehrt, durch die Tür, ehe Schluss gemacht wurde, das Geld gezählt, die letzten Besoffenen entsorgt, die Körper gestreckt.

Körper hinterlassen keine Abdrücke, nur Negative, die in der innersten Linse verharren, unkörperhaft verlebt, transparent, unwirklich, bezweifelbar.

Aber sie war da, einige würden es bezeugen, Laslandes würde die Hand heben ( die rechte Hand ) und er würde schwören und in diesen unsinnigen Singsang des lange Besinnungslosen würde Hallberg einstimmen, vielleicht auch die Existenzialisten aus dem Dunkel und die Frau, die an der Theke sitzt und dort abend für abend unbestimmten Text in ihr Laptop speichert.

Wort das nicht Klang und damit nur vermutete Wirklichkeit ist, war, bleibt, eben geht die Tür auf, ohne das jemand eintritt.

Der Schlaf gelangt an das Tor und klopft.

Daß das, was Ist, insistiert

auf dem

was es vorgibt zu sein,

Es

was verhaart

pulsiert und im Lichte betrachtet dieses verschluckt, absorbiert,

Glaube wie Verleichnamung,

Langsamkeit Fliessgeschwindigkeit

den Blick vorausgerichtet und nicht ankommen und

vermuten, das es dahinter weitgeht

Es

planmässige Abkunft,

Hülsenfrüchte

Saalbelegungen

Ovationen

kein gerichteter Glaube

das Vorwärts, das immer Erinnerung ist,

das Umzingeln

die Belagerung

und das fragende Auge auf der Brust.

Lassen Sie sich Zeit.

Atmen Sie durch.

Es geht gleich weiter.

Koerper ziehen sich zusammen, wenn es kalt wird, so wie die Sinne, alle Sinne, die Gefuehle, so wie der Blick zu Boden gerichtet nicht mehr sieht, nicht mehr geoeffnet den Anderen trifft.

Der Koerper, der gekruemmte Koerper, der aengstlche Koerper. der sich versteckt, unter Schichten von Zeug.

Der Koerper

ohne Licht, die Augen verschlossen.

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wie ein Gemaelde verhaarend und starrend und sich selbst so quasi aufbahrend, seltsam verqueres Sinngebilde, Worte, die rausfliessen, solange niemand zuhoert, das Schweigen und gleiten durch Bilder, die nicht die eigenen sind, mehr zukuenftig oder bereits gewesen, sich in alte Fotos eingenistet, gefuehle, die man ungreifbar zurueckgelassen hat in vor sich hin staubenden Kartons, die den ein oder anderen Umzug erfahren, die gefunden werden, wieder und wieder, das was sich da eingenistet hat

.

Im Warten denken und spueren und das nicht zwingend in dieser Reihenfolge.

Im Warten ohne worauf.

Die Halle ist leer, aber das ist sie immer.

Nur ich bin da, aber nirgendwo im Bild.

Wann kommen wir an ?

die Bilder, die man bastelt, ohne Pappe oder Halt, die durch die Luecken fallen, in das Loch, das schwarze oder weisse oder farblose, die sich ablegen und in aller Konsistenz verharren, wo sie verfallen, in aller Unwirklichkeit bleibend und atmend, schwer atmend, man selber, in die Sonne blickend, die blendet, zwei Schritte vor und dann doch wieder zurueck, als wuerde man wissen, was hinter der Tuer lauert und dem schwebenden Teppich ueber die Talebene folgend die Augen geschlossen halten.

Etwas brennt.

und ohne zu wissen wie ein Abbild mit sich herumtragen, eine Transparenz, eine Fluechtigkeit, eine Angst, die einen Koerper hat

und einen Koerper wie ein Land, eine Haut wie eine Grasflaeche, eine Lust wie eine Ueberschwemmung…

gleiten ueber Eis

und aufstehen wieder und wieder weil es eh nicht anders geht.

spater

oder vielleicht auch frueher

ehe

die Lichter ausgehen

sehen

als wuerde der Blick je ankommen

sich nicht verlieren

wie Puder

wie Staub

das Verfluechtigen

und Konservieren

das innehalten

und all dem

nachspueren

der Furcht wie dem Wollen

das was verhaart

ohne Ankunft

und bleibt

nackt

ehe die Lichter

ausgehen

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